{"id":34,"date":"2018-05-29T23:18:55","date_gmt":"2018-05-29T23:18:55","guid":{"rendered":"http:\/\/eisermann.online\/?page_id=34"},"modified":"2018-05-29T23:18:55","modified_gmt":"2018-05-29T23:18:55","slug":"craniosacrale-therapie-cst","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eisermann.de\/?page_id=34","title":{"rendered":"CST"},"content":{"rendered":"<h1>Craniosacrale Therapie\u00a0(CST)<\/h1>\n<p>Durch das An- und Abschwellen der Gehirn- und R\u00fcckenmarkfl\u00fcssigkeit (Liquor) entsteht zwischen dem Sch\u00e4del<em> (lat. Cranium)<\/em> und dem Kreuzbein <em>(lat.Sacrum<\/em>) ein wellenartiger Impuls, der innerhalb der<em> G<\/em>ehirn- und R\u00fcckenmarkh\u00e4ute weitergeleitet wird. Dieser k\u00f6rpereigene Rhythmus vollzieht sich 8-12 Mal pro Minute, ebenso wie Herzschlag und Atmung einen eigenen Rhythmus haben. Diese feine Eigenrhythmik \u00fcbertr\u00e4gt sich auf alle anderen K\u00f6rperbindegewebe, so da\u00df man heute eigentlich besser von Histiotherapie (<em>gr. histos = Gewebe<\/em>) sprechen m\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p>Der amerikanische Osteopath <em>(Osteopathie hei\u00dft Knochenleiden)<\/em> Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelte das kn\u00f6cherne Grundkonzept. Die Craniosacrale Therapie, ein Teilbereich der Osteopathie, hat sich als eigenst\u00e4ndige Therapieform unterschiedlicher Lehrmeinungen in den 70er Jahren besonders in Nordamerika etabliert und wird seit 1988 auch in Deutschland berufsbegleitend gelehrt.<\/p>\n<p>Craniosacrale Therapie ist eine sanfte, manuelle Untersuchungs- und Behandlungsmethode. Sie arbeitet mit sehr leichter Ber\u00fchrung haupts\u00e4chlich am Kopf und am Kreuzbein, sowie an der Wirbels\u00e4ule. Hierbei wird meist nur \u00e4u\u00dferst geringe physische Kraft benutzt, am Sch\u00e4del selten mehr als 5 Gramm Druck. Widerst\u00e4nde und Spannungen im Gewebe werden auf diese Weise weder \u00fcbergangen noch \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Es wird die Harmonie und St\u00e4rke des craniosacralen Rhythmus ersp\u00fcrt. Dort wo der Rhythmus kaum oder asymmetrisch sp\u00fcrbar ist, liegt eine Einschr\u00e4nkung vor. Durch genaue und tiefgehende Kontaktnahme an Knochen, bindegewebigen Membranen und inneren Strukturen werden in manipulationsfreier K\u00f6rperarbeit solchen Einschr\u00e4nkungen wieder behoben und die Aktivierung der Selbstheilungskr\u00e4fte des K\u00f6rpers unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das Craniosacrale System hat Einflu\u00df auf alle anderen Funktionssysteme:<br \/>\nZentrales- und vegetatives Nervensystem, Muskel- und Skelettsystem, Gef\u00e4\u00df-, Lymph- und Hormonsystem.<\/p>\n<p>Es steuert \u00fcbergeordnet die Funktion der inneren Organe, die Wahrnehmung der K\u00f6rperstellung im Raum sowie des K\u00f6rperbefindens. Jedes k\u00f6rperliche Problem spiegelt sich im craniosacralen System wider.<\/p>\n<p>Umgekehrt gilt: jede St\u00f6rung im Craniosacralen Impuls kann Organfunktionsst\u00f6rungen ausl\u00f6sen. Viele dieser Funktionsst\u00f6rungen, ob akut auftretend oder schon lange bestehend, k\u00f6nnen vom K\u00f6rper bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden, es kostet dann jedoch den Organismus mehr Energie, seine Normalfunktion zu erf\u00fcllen.<br \/>\nBei starken St\u00f6rungen, aber auch bei Anh\u00e4ufung von vielen kleineren k\u00f6rperlichen und psychischen Beeintr\u00e4chtigungen, ist die Eigenregulationsf\u00e4higkeit des K\u00f6rpers oft ersch\u00f6pft. Die Symptome solcher Funktions- oder Energieblockaden des K\u00f6rpers zeigen sich u.a. im gebremsten craniosacralen Rhythmus, der mit CST wieder ausbalanciert werden kann.<\/p>\n<p>So kann CST hilfreich sein bei:<\/p>\n<ul>\n<li>Migr\u00e4ne, Neuralgien, Kopfschmerzen<\/li>\n<li>Zust\u00e4nden nach HWS-Schleudertrauma<\/li>\n<li>Kiefergelenkbeschwerden, Z\u00e4hneknirschen<\/li>\n<li>Schulter-, Nacken-, R\u00fcckenschmerzen<\/li>\n<li>Becken-Stei\u00dfbein-Schmerzen \/ besonders in Schwangerschaft, nach Geburten oder Prellungen<\/li>\n<li>Seh-, H\u00f6r-, Riech-, Sprech- und Schluckst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Tinnitus, Schwindel<\/li>\n<li>bei Stre\u00df, innerer Unruhe, Schlafst\u00f6rungen, M\u00fcdigkeitssyndrom<\/li>\n<li>Infektanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die M\u00f6glichkeit, Craniosacral-Diagnostik und -Therapie mit weichen Manualtherapietechniken speziell\u00a0f\u00fcr das Kindesalter und mit Akupressur-techniken zu kombinieren, ist diese Methode auch im Babyalter und bei Kleinkindern einsetzbar. Die Technik ist so sanft, da\u00df das Kind keinen Schmerz empfindet.<\/p>\n<p>Angebracht ist der Einsatz der CST bei Babys u.a.<\/p>\n<ul>\n<li>nach langer, schwerer oder schneller, \u00fcberst\u00fcrzter Geburt<\/li>\n<li>nach Kaiserschnittentbindungen<\/li>\n<li>nach Saugglocken-, Zangengeburt<\/li>\n<li>bei sehr oft weinenden, unruhigen Babys<\/li>\n<li>aber auch beitrink- und bewegungsfaulen Babys<\/li>\n<li>bei Babys mit auffallend ver\u00e4nderter Kopfform<\/li>\n<li>bei Babys mit auffallend \u00fcberstreckter K\u00f6rperhaltung<\/li>\n<li>bei asymmetrischer Arm- und Beinhaltung<\/li>\n<li>bei 3-Monats-Koliken, bei Bl\u00e4hungen<\/li>\n<li>bei Milchschorf und Neurodermitis<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Kleinkind- und Schulalter lohnt der CST-Einsatz<\/p>\n<ul>\n<li>bei sehr unruhigen, hyperaktiven Kinder<\/li>\n<li>ebenso bei zu ruhigen, \u00e4ngstlichen Kindern<\/li>\n<li>bei sich h\u00e4ufenden Krankheiten im Kindesalter<\/li>\n<li>bei Lernproblemen<\/li>\n<li>bei Kindern mit Auff\u00e4lligkeiten am Bewegungsapparat<\/li>\n<li>bei Zust\u00e4nden nach Unfall oder Operation<\/li>\n<li>bei verz\u00f6gerter motorischer und sprachlicher Entwicklung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je fr\u00fcher die L\u00f6sung der Funktionsst\u00f6rungen erfolgt, um so mehr hat der K\u00f6rper Energie f\u00fcr das normale Wachsen und das Gedeihen.<\/p>\n<p>CST harmonisiert die Funktion der Hirnanhangsdr\u00fcse <em>(Hypophyse) <\/em>und somit des gesamten Hormonsystems und steigert damit die Eigenregulationsf\u00e4higkeit des Organismus.<\/p>\n<h2>Ausbildung<\/h2>\n<p>1987 Abschlu\u00df Manuelle Therapie nach Prof.Lewit<\/p>\n<p>1997\/98 Grundausbildung in Craniosacraler Diagnostik und Therapie nach Upledger<\/p>\n<p>1999\/2000 Manuelle Medizin bei Kindern, Dr. Irmgard Seifert\/ Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Manuelle Medizin<\/p>\n<p>1999 bis 2010 CST und Atlastherapie &#8211; Erweiterungs- kurse und Hospitationen, speziell in der S\u00e4uglings- und Kinderbehandlung bei Dr.Benjamin Shield, USA,<\/p>\n<p>Dr. Joelle-Aime\u00e8 Toulouse, \u00d6sterreich, Silke Sophie Jung, Rastatt, Dr.Robby Sacher, Dortmund, und Dr. Lutz Koch Hamburg, Teilnahme an DGMM-, EWMM- und \u00c4MKA-Kongressen<\/p>\n<h2>Die Behandlung<\/h2>\n<p>Craniosacrale Diagnostik und Therapie wird in zeitaufwendiger Einzelsitzung nach ganzheitlichem Behandlungskonzept mit Elementen der Manual-therapie an den Gelenken sowie der Wirbels\u00e4ule, mit energetischer chinesischer sowie japanischer Akupunktur-Diagnostik und Akupressur, mit Triggerpunkttechniken und mit Muskeldehn- und Weichteiltechniken dem individuellen Befund folgend angeboten und ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Diese spezielle Kombination ist eine Besonderheit meiner Praxis.<\/p>\n<p>Wiederholungen der CST sind je nach Befund und Ansprechen auf die Behandlung zun\u00e4chst nach<br \/>\n2 bis 4 Wochen, sp\u00e4ter in 6-8w\u00f6chigem Abstand empfohlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Kosten<\/h2>\n<p>Die Kosten dieser Behandlung werden Ihnen privat in Rechnung gestellt. Sie werden nach dem Aufwand der Behandlung individuell berechnet.<\/p>\n<p>Gesetzliche Krankenkassen \u00fcbernehmen oder erstatten diese Kosten nicht.<\/p>\n<p>Bei Interesse an der Behandlung wenden Sie sich bitte zur Terminabsprache an das Praxis-Team.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Craniosacrale Therapie\u00a0(CST) Durch das An- und Abschwellen der Gehirn- und R\u00fcckenmarkfl\u00fcssigkeit (Liquor) entsteht zwischen dem Sch\u00e4del (lat. Cranium) und dem Kreuzbein (lat.Sacrum) ein wellenartiger Impuls, der innerhalb der Gehirn- und R\u00fcckenmarkh\u00e4ute weitergeleitet wird. Dieser k\u00f6rpereigene Rhythmus vollzieht sich 8-12 Mal pro Minute, ebenso wie Herzschlag und Atmung einen eigenen Rhythmus haben. 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